Wolfgang Sandt
Statement
„Zur Schönheit der Welt beitragen“
Diesen Wahlspruch habe ich mir schon seit geraumer Zeit gewählt. Er gilt für mein tägliches Leben und somit auch für meine künstlerische Arbeit.
In meinen Augen ist unsere Welt schön, trotz aller Dinge, die uns nicht gefallen, uns erschrecken, die hässlich und zerstörerisch sind, uns zutiefst verunsichern, uns wütend machen.
Unsere Welt ist schön in unendlich vielen Dingen, in wunderschönen Landschaften, im immer wieder wechselnden Spiel von Licht und Schatten, im Klang von Musik, in einer Blüte oder dem Lächeln eines geliebten Menschen.
Die Aufzählung der Schönheit unserer Welt würde den Rahmen jedes Buches, jeder Wikipedia-Seite, jedes analogen und virtuellen Fotoalbums sprengen.
Der Erhaltung und Erweiterung dieser Schönheit fühle ich mich verpflichtet.
Das bedeutet nicht, dass ich der Meinung bin, dass meine Kunst, dass Kunst überhaupt, nur auf harmlos-süßliche Weise schön sein und nirgends anecken soll.
Um auf die unschönen, zerstörerischen Dinge hinzuweisen, die es leider eben auch gibt, kann und darf Kunst auch die Pfade des nur schönen, harmonischen Verlassens. Manchmal muss sie ihren Finger in die schmerzende Wunde legen, um Heilung zu ermöglichen.
Letztlich ist aber diese Heilung die Aufgabe, die uns allen zugeteilt wurde, zumindest einfacher, die in irgendeiner Weise die Fähigkeiten und Mittel haben, etwas dafür zu tun.
Aus meiner Sicht ist Schönheit zu schaffen Teil dieser Heilung, Teil unserer Möglichkeiten, die Welt besser zu machen.
Über alle Epochen hinweg haben Künstler auf ihre eigene, oft ganz unterschiedliche Weise versucht, ihren Beitrag zur Schönheit der Welt zu leisten.
Meine Kunst soll, so gut es mir möglich ist, Teil dieser Tradition der Schönheit sein und vielleicht ein Beitrag dazu, unsere Welt schöner und besser zu machen.
